Was mir YIN YOGA gelernt & gelehrt hat
Shownotes
YIN YOGA & WARUM weniger so viel MEHR bewirken kann 🧘♀️❤️🔥
I war die Person, die 7x die Woche ins Fitnessstudio gegangen ist. Die beim Yoga sogar Savasana ausgelassen hat, weil: „I hab jetzt eh schon genug nix getan.“ 😅 Entspannen? Still sein? Einfach einmal NICHTS machen? Hat sich für mi damals alles andere als entspannend angefühlt. Und genau darüber red i in dieser Folge. I nehm di mit in meine ganz persönliche Geschichte mit Yoga von einem sehr leistungsorientierten Leben über meinen ersten Kontakt mit Yoga bis hin zu dem Punkt, an dem Yin Yoga für mi plötzlich so viel mehr geworden ist als „ein bissl dehnen“.
Denn Yin Yoga hat mir etwas beigebracht, das mittlerweile weit über meine Yogamatte hinausgeht: Du musst ned alles pushen, ned alles beschleunigen & mehr machen bedeutet ned automatisch mehr Wirkung. Manchmal geht’s darum, dich in die richtige Position zu bringen … und dann Zeit, Raum & Integration ihre Arbeit machen zu lassen.
Wir reden darüber, warum Ruhe sich sogar unsicher anfühlen kann, warum Hilfsmittel im Yin Yoga kein Zeichen von Schwäche sind, was „weniger ist mehr“ für mi heute wirklich bedeutet und warum deine Praxis auf der Matte irgendwann auch in deinem echten Leben spürbar werden darf.
Vielleicht ist diese Folge genau deine Einladung, nimma mehr gegen dich zu arbeiten sondern wieder mehr mit dir. Wenn du Yin Yoga bzw. Somatic Yin Yoga selbst erleben möchtest, findest du meine aktuellen Kurse auf meiner Homepage - www.cosmixmovement.com Instagram: @nicole.gfoeller E-Mail: nicole.gfoeller@cosmixmovement.com
Und wenn dir die Folge gefallen hat, teil sie gern mit einem Menschen, für den sie gerade genau zur richtigen Zeit kommen könnte. ❤️ Wenn du selbst für ein Thema brennst oder jemanden kennst, dessen Geschichte oder Perspektive unbedingt in diesen Podcast gehört: Schreib mir. Vielleicht sitzen wir schon bald gemeinsam vorm Mikro. 🎙️ RELAX & GLOW, Nicole 👑❤️🔥
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallihallo und so schön, dass du da bist. Heute gibt's wieder 'ne neue Folge im Cosmic Glow Update Podcast. Der Podcast, wo sich alles um die Astrologie dreht, um Symetric Yin Yoga, um natürliches Anti-Aging und so viele wundervolle Sachen, die einfach dazu beitragen, dass dir so viel besser geht und dass du einfach neue Perspektiven hast und dir vielleicht irgendwas mitnimmst, das grad mit dir resoniert.
Und, ähm, ja, was ist da sonst noch alles möglich? Ich möcht heute diese Folge einem Thema widmen und zwar dreht sich die ganze Folge um Yin Yoga. Und ich möcht dich heute mal mitnehmen in meinen Kopf, in meine Welt, wie das Ganze zu mir gefunden hat und was das in Wahrheit mit mir gemacht hat, mit mir immer noch macht und- Was: mich einfach jetzt gerade wieder so richtig gefunden hat auch. Und ich nehme dich mit in meine Vergangenheit. Du darfst wissen, ich komme aus einem sehr leistungsorientierten Leben. Und ja, das ist auch schön, weil es, ähm, natürlich auch selber gemacht, aber es ist halt auch, weil ich es mitbekommen habe. Und es ist nichts gut oder falsch damit. Es war einfach Tatsache, dass einfach, ja, damals in meiner Kindheit auch sehr viel Wert gelegt worden ist auf Leistung, auf, ja, nicht wie viel Spaß macht da was, sondern eher so: „Okay, du bist die Beste", oder „du gewinnst", oder wie auch immer.
Und by the way, äh, Side Note, wir gehen ganz kurz in die Astrologie. In meinem Chart ist sogar ersichtlich, dass ich überhaupt gar nicht dafür da bin, in irgendeiner Art und Weise in einen Wettkampf zu: gehen oder dass mir das irgendwas, ähm, gibt innerlich, dieses „Ich gewinne jetzt was", okay? Also das ist absolut nicht my energy. Ähm, es gibt Menschen, die sind sogar dafür da und die lieben das auch tatsächlich. Und ich sage jetzt nicht, ähm, klar will man immer einen Erfolg haben mit dem, was man macht, aber die einen Menschen, mit denen macht das viel, viel mehr und mit den anderen, ja, das ist, das gibt denen einfach nichts. Und tatsächlich bin ich so ein Mensch, mir gibt das einfach auch nichts, sondern mir ist viel, viel wichtiger, dass ich das, was ich wirklich tue, dass mir das einen Spaß macht, dass mir das eine Freud macht, dass mir das auch Lebendigkeit ergibt und dass mir das einfach neue Erfahrungen schenkt.
Und nicht, ähm, so dieses Leistungsgetriebene „Ich bin jetzt besser wie irgendwer anderer", sondern einfach nur Ich will wissen, wie sich das anfühlt, wenn ich zum Beispiel jetzt irgendeine Sportart mache oder irgendwas anderes: mache, okay? Also dass du da abgeholt wirst. Und jedenfalls, ähm, natürlich, wenn du das mitkriegst so, dann übernimmst du das halt dann auch, ne? Also das ist ja was, was du nicht dann einfach wieder so ablegst, sondern du nimmst dir diese Eigenschaft, ähm, von diesen, ja, Wettkampf oder Leistungsding quasi mit in der, in der Leben. Und das rennt dann natürlich oft auch sehr unbewusst mit, weil du kriegst das ja meistens gar nicht mit. Außer du bist schon sehr reflektiert, dann wird dir das natürlich auch auffallen. Ähm, wenn das der Fall wäre, würdest du aber, glaube ich, nicht so lange in dieser Schleife drinstecken, weil du würdest ja checken: Hey, das tut dir ja gar nicht gut. Weil, sagen wir sie ehrlich, wir spüren ja schon, ob uns was gut tut und oder ob das nicht so ist. Genau. Und, ähm, ja, dann komme ich eben aus dieser Leistungs, ähm, aus diesem Leistungsding, ne.
Und dann war's halt auch so, dass ich ziemlich: lange Zeit auch sehr unglücklich war mit dem, was ich auch beruflich gemacht hab und ich aber nicht die Handlung früher getätigt hab, dass ich da irgendwas ändere, weil ich halt auch sehr bequem war, ne. Also es war super, es war bequem, ähm, aber innerlich hab ich schon gespürt, ähm, ja, ich muss da was verändern, weil ich kann das nicht ewig machen. Das, das funktioniert so für mich nicht. Und umso mehr ich mich begonnen hab mit die ganzen Themen wie Astrologie, Energie, Bewusstsein, äh, ja, Anti-Aging und mit dem Ganzen zu beschäftigen, umso mehr ist der Drang in mir quasi immer größer worden, dass ich da wirklich was verändern muss. Und wie ich das noch nicht gemacht hab, hab ich sehr viel kompensiert.
Äh, ich war in ein Fitnessstudio und ich war da nicht zweimal in der Woche. Ich war da stellenweise siebenmal in der Woche, okay? Und zwar,: weil ich einfach unzufrieden war. Ich hab das nicht gemacht für meinen Körper, sondern ich hab einfach irgendein Ventil gebraucht, dass ich einfach diese Unzufriedenheit, die in mir so stark vorhanden war, einfach irgendwie, dass ich der einen Ausdruck verleihe. Und da hab ich geglaubt, das ist eine gute Option, wenn ich da siebenmal in der Woche ins Fitnessstudio gehe. Ganz einfach, weil irgendwo muss ja diese aufgestaute Energie einfach hin, ne. Spoiler: Das war nicht so eine kluge Idee. Ich hab mich da sehr körperlich runtergearbeitet, muss ich ganz ehrlich dazu sagen.
Bis, äh, zu einem Zeitpunkt, wo damals, wir wissen's, alles zu gehabt hat. Und ja, mir ist nichts mehr anderes überblieben, außer, ja, muss ich mir halt jetzt irgendwie eine andere Bewegung suchen. Und da war mein Weg das allererste Mal zum Yoga. Okay? Und da hab ich: ganz normales Yoga gemacht mit YouTube halt. Und ich hab damals noch, also ich hab echt gar keine Ahnung gehabt. Für mich war Yoga damals noch so, ja, da tun wir ein bisschen dehnen und so und ich war so leistungsgetrieben. Darfst du dir vorstellen, dass ich diese, die allerwichtigste Position im Yoga ist ja die Schlussentspannung. Shavasana. Warum? Weil sie dann alles, was du in dieser Yogasequenz gemacht hast, sie in den Körper beginnt auszubreiten und der Körper kriegt in dieser Position einfach Zeit und Raum für die Integration. Und das ist was so was Wichtiges. Integrationsphasen im Leben san so wertvoll und wenn's was ist, was ich mir sagen würde
dass das so wichtig ist, dann war das genau das Es war sehr, sehr wichtig, dass ich sehr viel Ausbildungen, äh, gemacht hab, aber noch umso wichtiger wäre es gewesen, hätte man mehr Zeit lassen: dazwischen. Aber man lernt ja mit der Erfahrung. Deswegen es ist alles gut, so wie's war. Ich weiß jetzt besser und deswegen weiß ich jetzt umso mehr und schätze umso mehr, wie wichtig, dass das einfach ist. Und dieser Stillstand, den man einfach oft hat, wo's vermeintlich ausschaut wie einer, ist ja gar keiner, sondern genau da passiert die Magie. Da passiert eigentlich in Wahrheit das, was, ja, da kriegt das, was, was du davor alles gemacht hast, Raum, um sich zu entfalten, um in dir sie zu festigen, ganz einfach.
Dass du da stabil bist mit dem Ganzen. Und das ist so das wichtigste Learning eigentlich in Wahrheit. Und noch mal zurück zu meiner Anfangsphase, zum Yoga. Ich war so leistungsgetrieben, sage ich schon gleich dazu, dass ich die Schlussentspannung einfach ausfallen hab: lassen. Ja. Also ich hab's nicht für notwendig empfunden, dass ich so was noch mache, weil ich mir gedacht hab, tja, jetzt hab ich eh schon die ganze Zeit in Wahrheit unter Anführungszeichen nichts gemacht. Ne? Ich war ja, ich hab ja nur gedehnt und da brauche ich da jetzt nicht am Boden liegen und nur vielleicht drei Minuten herumliegen und nichts machen. Na, weil ich hab ja noch andere Sachen zum Tun. Und I-i-ich teil das heut mit dir, weil ich jeden Menschen auch verstehe, der sagt: "Yoga ist nichts für mich.
Ich hab keine Zeit oder kann ich nicht oder sonst irgendwas." Weil ich dich fühle. I war genau da. I hab noch überhaupt gar keine Ahnung gehabt, wie oder was für ein Einfluss Yoga wirklich auf mein Leben haben wird. Und deswegen ist's auch schön, dass ich die Erfahrung gemacht hab, weil ich somit auch: jeden Menschen versteh, der da genau in derselben Situation ist. Und ich sag nicht, dass es mir gut gegangen ist damals mit meinen Leistungsgehetze. So, im Gegenteil. Innerlich hab ich mir gewünscht, dass ich das irgendwie abdrehen kann, dass ich entspannen kann, dass ich da einfach wirklich mich hinlegen kann oder so. Aber ich war innerlich so getrieben. Und wenn du ehrlich bist und du da jetzt zuhörst, dann kennst du das vielleicht von dir und du willst da auch irgendwie raus, aber innerlich in dir drin ist noch so was Starkes aktiv, dass du das vielleicht gar nicht zulassen kannst.
Nicht weil's irgendwie nicht, weil du das nicht willst, sondern weil sich das für dein ganzes System anfühlt wie a Gefahr. Also diese Stille, dieses, diese Ruhe oder dieses dir Zeit nehmen für Yoga: zum Beispiel Das fühlt sich für dich nicht sicher an. Lieber machst nur irgendwelche To-dos oder so. Und deswegen verstehe ich das ganz gut, weil wenn du das nicht gewöhnt bist, dann der Körper, der macht nie was gegen dich, sondern immer für dich. Und weil er das eben nicht kennt, bedeutet das für den ein Stück weit Gefahr und das darfst du dir einfach auch bewusst machen. Und deswegen ist es so wichtig, dass man das nicht von heute auf morgen und sofort gleich und übertreibt, sondern sich Stück für Stück einfach hinarbeitet auch oder hintrainiert auch.
So wie wenn du ins Stu, ins Fitnessstudio gehst, dann fängst auch nicht an mit keine Ahnung hundert Kilo, sondern einfach einmal mit weniger. Dass du dir einfach wieder Stück für Stück du trainierst, dass du das überhaupt halten kannst. Und mir ist immer wichtig, nicht aushalten, sondern wirklich halten: kannst. Da ist ein bisschen ein Unterschied dazwischen. Und weil ich das nicht gemacht habe, ganz einfach, habe ich, ja, habe ich einfach das auch körperlich spüren dürfen. Das heißt, mein Körper hat mich irgendwann einmal wirklich dazu gezwungen, dass ich gar nichts mehr machen hab können. Also ich war wirklich energetisch und auch physisch am Nullpunkt. Und ja, wenn das dann halt so ist, dann ist man halt da gezwungen, ähm, dass man halt dann auch genau hinschaut. Und manche machen es aus der Freiwilligkeit außer oder aus der Inspiration auch. Und ich war eher da so diese Sorte von Beratungsresistenz, wie würde ich sagen. Äh, und daher hab ich's einfach über den Körper lernen müssen, dass ich mir doch Zeit nehmen hätt sollen für Schawassana.
So. Und ja, und ich mir vielleicht das in kleinen Häppchen auch geben hätte: sollen, was ich vielleicht dann überdosiert hab. Und ja, und deswegen hab ich dann irgendwann einmal, ich glaube, es waren dann zwei Jahre später, hab ich mir dann gedacht, ja, irgendwie interessiert mich das Thema Yoga schon. Nur war ich dann schon ein bisschen, ähm, ja, belesener in dem ganzen Kontext und hab dann schon gewusst, um was es da in Wahrheit vielleicht sogar überhaupt geht. Und mir war dann immer so bewusst, okay, ich will aber nicht, ähm, dieses unter Anführungszeichen aktive Yoga machen, sondern eher da, ja, das ruhige Yoga. Und dann habe ich damals begonnen, eine Ausbildung zu machen im Yin Yoga Bereich. So, das war mein erster Zugang zum Yoga. Und das war so super. Ähm, ich hab, ich hab das so genossen, ganz einfach, so diese Ruhe.
Und du, und du darfst dir vorstellen, das war ein komplettes Kontrastprogramm zu meinem: Leistungsdasein. Äh, auf einmal zu dieser, okay, im Yin-Yoga bleibt man in einer Position zwischen drei bis fünf Minuten und man bleibt. Okay? Und du darfst dir vorstellen, diese Zeit, diese Minuten, während du in der Position bleibst.
Genau um das geht's. Ich hab das nicht gleich am Anfang gecheckt, sondern das war eine Reise. Das hat jetzt auch wieder Jahre gedauert, dass ich das einfach, dass ich das in, dass diese Information überhaupt auch in mir landen hat können. Und umso glücklicher bin ich, dass ich das jetzt gemacht hat, weil ich dann dadurch genau diese, äh, Einheiten im Yin-Yoga so viel besser weitergeben kann und da bin ich so dankbar dafür, weil für mich Yoga so viel mehr ist als wie einfach nur dehnen oder in einer Position bleiben, sondern ich hab: damals in Sri Lanka in mein Yoga-Teacher-Training folgenden Satz mitgenommen von meiner Yogalehrerin. Äh, sie hat gesagt: „Wenn deine Praxis auf der Matte nix an deinem Leben verändert, dann bitte ändere deine Praxis." Und der Satz hat sehr viel mit mir gemacht. Da krieg ich jetzt wieder Gänsehaut. Ich hab das gar nicht realisiert. Ich hab damals auch Yoga für mich gemacht, genauso wie ich durch mein Leben gegangen bin. Gleich eins nach dem anderen. Ich hab nichts wirken lassen. Da sind wir wieder bei diesem Thema Integration Und deswegen ist es für mich heute so, so wichtig, weil ich auf einmal check, umso mehr immer Zeit und Raum lasse für dass Informationen sich setzen dürfen, dass das nachwirken darf, ganz einfach und nicht gleich wieder die nächste Information kommt oder das nächste To do.
Umso mehr und tiefer: entfaltet sich das Ganze. Und das ist so wunderschön, weil dann kommt wirklich dieses, dieses Sprichwort, Spruchwort wie immer, äh, weniger ist mehr zur Geltung, weil das greifbar ist. Du kannst auf einmal spüren, was damit gemeint ist mit dieser Aussage, weil genau so ist es. Du machst oft so viel Sachen und anerkennst es gar nicht. Und am Ende vom Tag hast das Gefühl, du hast ja gar nichts gemacht, weil du vielleicht überhaupt zu viel gemacht hast. Als wie du machst eins und dann machst du es ganz bewusst und du spürst diese Wirkung nachhaltig. Und um das geht's. Und ich habe damals so viel Einheiten Yin Yoga gemacht und ja, es hat mir gut getan.
Es war schön, aber es war noch nicht so tief. Ich hab's noch nicht greifen können, was das wirklich für mich bereithalten hätte damals schon, aber ich war noch nicht so weit und: freilich hat es auch so gewirkt. Aber ich bin auch sehr astrologisch, sehr, äh, luftig auch unterwegs. Deswegen braucht mein Verstand auch immer a bissl was, ein bisschen mehr Information, dass er das greifen kann. Und, ähm, dann fängt bei mir das Ganze noch viel besser an zu wirken, wenn ich da ein bisschen mehr, ähm, ja, für meinen Verstand auch hab. Und dann war das so, dass ich immer mehr rote Fäden gefunden hab, die sich durch mein Leben so gezogen haben mit meinen anderen Ausbildungen. Und zwar auch immer zurück auf die Meridiane, diese Energielaufbahnen durch unseren Körper, die eben durch Yin Yoga auch stimuliert werden.
Und ich habe damals auch eine Reiki-Ausbildung gemacht und auch bioenergetische Kinesiologie gelernt und da hat sich das ja überall durchgezogen, diese Meridianen, Chakren und so weiter. Also sprich, da: waren schon alle Komponenten irgendwie da. Aber manchmal müssen diese Dinge einfach auch in dir reifen, bis du wirklich bereit bist und gefestigt bist mit dem, was du da machst, dass du das große Ganze auch sehen kannst und nicht nur sehen kannst, sondern auch spüren kannst in dir drinnen und das dann auch genauso weitergeben kannst. Und da ist einfach dieser Prozess wichtig. Das Wirken lassen ist wichtig. Und ja, a in die zum Einespüren ist wichtig, was das mit dir einfach auch macht, weil du dann net mit Worten kommunizierst, was du tust, sondern der Energie einfach Bände spricht, weil die Menschen gspüren, was du machst und um das geht's.
Du willst net was Intellektuelles weitergeben. Du willst was weitergeben, weil du das verkörperst, was du weitergibst. Und wir san in an Zeitalter, wo Wissen verfügbar ist,: vierundzwanzig sieben und einfach sowieso too much. Es geht aber net um das Wissen. Es geht um das, wie sehr wendest du das eben a an und wie sehr dockt das a an dein Körper an. Und Menschen gspüren das. Menschen gspüren das, wenn dem net so ist. Und das Schöne beim Yin-Yoga ist ganz einfach, dass uns das so viel lehrt. Und da komm ich wieder zruck auf den Satz meiner Yogalehrerin damals in Sri Lanka, ähm, die das gsagt hat mit der Praxis und mit 'm Alltag. Und da bin i da jetzt zum Entschluss kumma, dass Yin-Yoga für mich so viel mehr eröffnet hat und i das damals noch gar net greifen hab können.
Das ist so wie wenn du zum Beispiel, keine Ahnung, du bist in der Volksschule und du kriegst von Hauptschüler irgendeine Aufgabe. Du wirst das wahrscheinlich net lösen können.: Du bist noch net so weit. Du, dir fehlen noch Fähigkeiten vielleicht. Und genau so war's bei mir a damals. Die Informationen waren da, i hab schon alles an der Hand gehabt, aber i hab net mit, damit zum Umgehen gewissen gewusst. So. Und ja, so kannst du's immer mit Beispiele ummünzen, sodass einfach a der Verstand ergreifen kann. Und es macht aber gar nix, weil es ist nichts früher oder zu spät. Es ist immer genau richtig. Das nimmt a wieder so viel Druck außer. Es bringt di so viel mehr in die Entspannung und du derfst dir immer wieder bewusst machen, du bist da net bei 'm Sprint.
Wir haben da a wunderschöne Erfahrung zu machen und jede einzelne davon ist richtig und wichtig. Und was aber die Quintessenz jetzt ist vom Yin-Yoga und was mi da jetzt wieder so: wirklich zruckgeführt hat a zum, zum Yin-Yoga, ist ganz einfach genau das, was mir- Yin Yoga fürs Leben mal mitgibt. Und zwar wenn wir wieder sehen, diese männliche und weibliche Energie. Diese männliche Energie ist diese „ich mach und tu die ganze Zeit", „ich denk und ich erschaff und ich kreier und der ganze Tag", das ist alles so yang-lastig. Alles ist so schnell und im Tun. Und diese weibliche Energie ist einfach dieses Sein, dieses Hingeben, dieses Intuitive, dieses Fühlen und Spüren und dieses Kreative und dieses, dieses Erlauben und dieses Empfangen ganz einfach.
Und auch dieses, sich einfach einmal rauszunehmen. Und genau dieser Faktor kann durch Yin Yoga einfach: wieder mehr und mehr in dein Leben fließen, wenn du das möchtest. Also du kannst deinen ganzen Körper, dein ganzes System wieder dazu hintrainieren, dass sich das für die auch wieder sicher anfühlt, weil wir den ganzen Tag vor lauter Reize umgeben san und dann sich vielleicht die Stille wirklich unsicher anfühlt. Und du bist da sicher net alleine damit und es ist voll okay und in Ordnung. Und auch während der Praxis zum Beispiel ist es ganz normal, dass da Gedanken einfach präsent san oder vielleicht irgendwelche Sachen kommen, irgendwelche To-dos und es ist voll okay. Du brauchst das auch gar nicht wegschieben.
So lass es einfach da sein. Es ist normal. Es ist nicht normal, dass dir wer sagt, dass das nicht normal ist. So. Ähm, es nimmt so viel Druck raus. Es darf alles da sein Du darfst das auch spüren.: Es geht nur darum, dass du dich nicht in den Gedanken verlierst. Das ist das Wichtigste. Und da kann dir einfach die Praxis so viel mitgeben, weil die Zeit einfach gerade so schnell ist und wir sind im Wassermann-Zeitalter. Alles ist digital, so viel Informationen stehen uns zur Verfügung und wir brauchen einfach einen Raum, diese Informationen einfach einmal zu verarbeiten. Und genau diese Zeit können wir uns da auf der Matte nehmen. In einer einfachen Praxis, nicht in einem fancy Flow, der auch schön ausschaut, so Instagram, Handstand und Co.
Aber das ist da das Gegenteil. Wir geben dem Körper wieder Raum, dass er einfach sein darf in seiner Form und nicht irgendwie so perfekt und gestört oder sonst irgendwas, sondern einfach wirklich wie er ist: und jeder ist unterschiedlich. Jeder hat unterschiedliche Knochen. Das sagt nichts aus, ob irgendwer weiter nach vor kommt oder nach hinten oder das macht gar nichts. Wichtig ist, der Empfindung wahrzunehmen in deinem Körper. Um das geht's. Die ganze Praxis führt dich dahingehend retour, dass du wieder in Verbindung gehst mit dir, mit deinem Körper, mit deinen Bedürfnissen, die wir so oft einfach ignorieren. Wie oft sagen wir: „Mache ich gleich. Das mache ich noch fertig und dann aber. Dann hole ich mir was zum Trinken. Dann gehe ich essen. Das mache ich noch fertig." Und aus „Das mache ich noch fertig", sind zwei Stunden vergangen. Und so übergehst du Step für Step immer mehr deine Bedürfnisse. Und mit diesem Schritt aber, wenn du dem nachgehst, dem Bedürfnis- Schenkst du dir Selbstachtung jedes Mal?
Signalisierst du dem Leben auch wieder energetisch "Hey, ich bin mir das wert,: dass ich jetzt aufstehe." Weil keine Aufgabe auf der Welt ist es wert, dass ich mir jetzt nicht was zum Trinken hole Weil ich bin mir das wert. Und genau das trainieren wir auf der Matte. Wir trainieren ned, dass ma über die Grenze gehen. Wir trainieren ned, dass ma sich an Leistung orientieren. Wir trainieren ned, dass ma sich an irgendwem im Außen orientieren Sondern wir beginnen wieder die Augen nach innen zu drehen. Wir beginnen wieder, die Bedürfnisse wahrzunehmen und auf unseren Körper zu hören. Und wir beginnen wieder, dass ma die Praxis so haben, dass sie sich nach uns anfühlt Und wir pushen net, sondern wir lassen geschehen.
Denn im Yin Yoga geht's genau um des. Es geht darum, dass du den Körper in die Position bringst Die Position für dich so findest und: so ausrichtest, dass du sie für diese drei bis fünf Minuten gut halten kannst, dass du nur zu 60 % in die Dehnung kommst und dass du das so gemütlich einrichtest Dass du immer mehr und mehr loslassen kannst a. Dass der Körper sich sicher fühlt, dass er die Muskeln a loslassen kann, sodass ma in die tiefen Strukturen, in die Faszien kommen und dort verweilen Und während wir ja förmlich nichts tun, außer in dieser Position zu sein, passiert die Magie. Und jetzt kommt's: Umso entspannter wir dann auch noch san in dieser Position, umso mehr wird bewirkt
Und dann komme ich gleich zu dem nächsten Thema, und zwar Hilfsmittel. Im Yin-Yoga, wir lieben Hilfsmittel.: Okay? Yogablöcke, Polster, Decken. Oder du musst ja nicht einmal Yoga- oder Blöcke, musst du nicht einmal haben. Du kannst auch Bücher nehmen, du kannst da zusammengerollte Decken nehmen oder alles, was du hast, was dich unterstützt in deiner Praxis.
Nimm es dir. Mach's dir so bequem wie möglich, weil jetzt verrate ich dir was. Umso gemütlicher das, was du machst, umso leichter können deine Muskeln loslassen, umso tiefer kommst du dorthin, wo wir mit Yin-Yoga hinwollen. Das heißt, wenn du die Fähigkeit wieder erlernst, dir zu erlauben, in die Stille zu kommen, in die Ruhe zu kommen, einfach zu halten, noch gar nichts zu machen, einfach nur zu halten, die Position einzunehmen und dich dann auch noch unterstützen lässt für die Hilfsmittel, die dir wiederum sogar auch noch dabei helfen, dass du wieder Hilfe annehmen lernst.: Überhaupt als Frau ganz ein wichtiges Thema. Also das war auch sehr, sehr lang für mich was, was ich nicht können hab, also Dinge anzunehmen auch so. Also sprich, wenn mir irgendwer irgendwas geschenkt hat oder irgendwas für mich gemacht hat, ich habe in meinem Kopf gleich geschaut, okay, wie kann ich das demjenigen wieder siebzehnmal zurückgeben, anstatt dass ich einfach dankend annehme. Ja. Und das ist als Frau ganz wichtig, dass man das einfach auch lernt, dass du bist dann umsonst eine Frau. Das ist die Qualität und da rede ich jetzt nicht, okay, wir, wir nutzen jetzt irgendwen aus und wir nehmen nur, sondern nein, das ist eine ganz natürliche Qualität, dieses Geben und Nehmen. Und wenn du nicht annehmen kannst- Dann kann dir das zum Beispiel auch durch das Yin-Yoga, ja, ein sehr guter Beitrag sein, weil du das wieder lernst.
Und ich sag dir an dieser Stelle, wie ich da eingestiegen bin. Vielleicht lasse ich dich einfach einmal ganz kurz ein paar Sekunden: raten. Glaubst du, dass ich Hilfsmittel genommen hab? Ja, genau. Ich hab nämlich keine Hilfsmittel genommen, weil Überraschung, Hilfsmittel. Ich? Na, brauche ich sicher nicht. Ich kann das. Und das Nächste, sobald meine Ohren irgendwo vernommen haben, du gehst entweder in die Variante eins oder für die Fortgeschrittenen in die Variante und ich hab nicht einmal zugehört und auf meinen Körper schon gar nicht, sondern ich bin natürlich in die Variante zwei gegangen, weil ich bin ja kein Anfänger. Also so, da komme ich her. Und ich sag dir das jetzt einfach, weil ich da, weil ich da einfach, ähm, mehr Perspektive aufzeigen will, dass ich mich, dass das sehr lang dauert hat bei mir, dass ich mich da umgepolt hab, dass das Stärke ist, dass du, äh, nicht sagst, du bist, ähm, ja fortgeschritten, sondern du nimmst die Hilfsmittel.
Das ist wahre Stärke, weil durch die Hilfsmittel: du dir das erstens einmal viel einfacher machst und zweitens einmal ist eine Win-win-Situation. So. Und im Endeffekt, wenn du das nicht machst und wenn du so bist wie ich, so, so, ähm, ich schaff das selber, dann kannst du auch machen, okay? Aber glaub mir's, die erste Variation ist viel, viel besser. Aber jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Wenn du keine Hilfsmittel nehmen willst, dann go for it. Mach deine Erfahrungen liebend gern. Ich will dir nur mitgeben, dass viel einfacher geht. Und kann ich aber auch nur sagen, weil ich meine eigenen Erfahrungen gemacht hab. Hätte es mir wahrscheinlich wer gesagt, ich weiß es nicht, ob ich das geglaubt hätte.
Wahrscheinlich, man muss es selber machen. Aber vielleicht bist du anders und, ähm, bist du vielleicht erst am Anfang deiner Reise und vielleicht erst, ähm, oder hast noch gar nie Yin-Yoga gemacht, dann ja, probier's gern aus einfach. Und: was jetzt mir Yin-Yoga wieder gelehrt hat, ist ganz einfach das: Du kannst nichts beschleunigen, du kannst nichts pushen. Das ist, das, das bringt nichts. Yin-Yoga lehrt dir genau das. Bring dich in die Position, umgemünzt aufs Leben. Sei in dein, sei in deiner Ausrichtung, okay? Kenne deine Werte, lebe deine Werte. Yin-Yoga bringt dich in die Position und dann lass diese drei oder fünf Minuten. deinen Körper in diese Position hineinschmelzen im Leben.
Gib dich einfach hin und schau, was passiert und du wirst überrascht sein, wie dein Körper aufgrund der Schwerkraft ganz natürlich, natürlicher als wie wenn du dich irgendwo hinziehst oder hindrückst oder wie auch immer, dass du ganz natürlich in die: Position hineinkletterst Und was dann auch wieder wichtig ist, du gehst aus der Position raus und spürst einmal nach. Das ist immer wichtig im Yin-Yoga, dieses Nachspüren, weil du kannst dir vorstellen, wir sperren da eine gewisse Energie auch ab. Wir gehen in Dehnungen und Kompressionen und wie beim Gartenschlauch, wenn du da einen Knopf reinmachst, dann ist einmal nichts mehr mit Wasser. Und wenn du dann wieder rausgehst aus dieser Position, dann fließt's wieder. Und genau das passiert. Und so kannst du dann auch wieder nachspüren und selber mal in den Körper spüren, was du da überhaupt wahrnehmen kannst. Und das ist eigentlich, was Yin-Yoga macht und was mir wieder so viel mitgegeben hat für mein Leben, für meinen Alltag auch.
Du brauchst nichts pushen, du brauchst nichts künstlich irgendwie: voranschieben. Wir zwängen uns auch nicht in irgendeine Position hinein. Wir drücken uns nirgends hin oder wir ziehen auch nicht an uns. Wir halten uns. Und dann lassen wir ganz natürlich mit Faktor Zeit aufs Leben umgemünzt wieder die Integration I'm falling in love Und dann wirst du überrascht sein, was sie in dein Nervensystem tut, was sie in dein Alltag dann zeigt und wie dein Körper reagiert Und dann wirst du die Qualität von weniger ist mehr wirklich gspüren in dir Und ja, das war jetzt so ein Einblick in meine Yoga-Welt, in dem, was Yoga für mich gemacht hat, da wo ich herkomm und wo ich jetzt bin.
Und abschließend möchte ich noch: sagen, dass ich rückblickend dann auch voll spannend genau mit Yin-Yoga gestartet bin, ich dann ein paar andere, ähm, Varianten auch noch ausprobiert hab für mich und ich dann auch durch die Astrologie gesehen hab, mein erster Schritt war schon der richtige. Ich hab schon richtig angefangen, weil ich hab genau mein Horoskop, mein Astro-Chart so, dass das genau da so drinnen auch ersichtlich ist, dass ich genau für dieses Ruhige in Wahrheit auch bin, ich mein ganzes Leben lang aber genau davon weggerannt bin, weil ich das gar nicht gekannt hab.
Aber meistens rennt man genau davon weg oder hat man genau davon Angst, nämlich von seiner wahren Größe. Und das darf jetzt auch noch mal nachwirken in dir, was das mit dir macht oder was das vielleicht bei dir auch sein könnte. Und ja, dann hoffe ich, ich hab dir durch diese Folge, ähm, a Inspiration sein können und dir: vielleicht was mitgeben können. Wenn du sagst, du möchtest auch mal schauen, ob das was für dich ist, ob, ja, Yin-Yoga, Somatic Yin-Yoga, was für dich ist, dann kannst mir du gern schreiben. Oder vielleicht schaust auch auf meine Homepage www.cosmixmovement.com oder du schaust auf Instagram vorbei. Da bin ich ganz normal unter meinem Namen nicole.gfoeller, äh, zu finden und, ähm, du kannst da, ähm, meine ganzen Kurse durchschauen.
Vielleicht ist was dabei für dich. Ähm, bin grad sehr auf die Elemente ausgerichtet und ja, würde mich freuen, wenn ich dich auf deiner Matte begrüßen dürfte. Und ich hab meine Einheiten vorwiegend online. Ich mache auch Offline-Sachen, aber vorwiegend online. Dementsprechend ist es egal, wo immer du grad bist, wir: können immer gemeinsam praktizieren. Und ja, dann würd's mich freuen, wenn du diese Folge vielleicht, ähm, teilst, mit wem, wo du glaubst, dass das jetzt grad der größte Beitrag wäre für die Person. Wenn du den Kanal abonnierst und der, der Folge ein Like gibst oder vielleicht auch einen Kommentar dalässt, ob du vielleicht auch schon mal solche Erfahrungen gemacht hast oder wie du das siehst oder einfach nur ein Herz dalässt, würde mich wahnsinnig freuen.
Und wenn du dir irgendwelche Themen wünschst oder irgendwelche, ja, Sachen hast, die du vielleicht spannend findest diesbezüglich alles, was Yoga, Astrologie, Anti-Aging und das Ganze anbelangt, dann kannst mir du das natürlich auch sehr gern dalassen. Oder falls du wer bist, der auch irgendwo in, in: seinem Leben einen Bereich hat, wo er brennt dafür. Vielleicht bist du auch schon der Nächste, mit dem ich gemeinsam im Podcast bin. Und dann wünsche ich dir den allerschönsten Tag und bis zur nächsten Folge.
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